Ausstellung
Félix Vallotton
Der Schönheit ein Denkmal setzen
26. 9.26 – 10.1.27
Der schweizerisch-französische Maler und Grafiker Félix Vallotton (1865–1925) zählt zu den eigenwilligsten Künstlern der europäischen Moderne um 1900. Mit kühler Präzision und schonungsloser Direktheit beobachtete er die französische Gesellschaft seiner Zeit und entwickelte eine unverwechselbare, von Distanz, Klarheit und stiller Intensität geprägte Bildsprache.
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Félix Vallotton, Le phare, soir│Der Leuchtturm am Abend, 1915, Öl auf Leinwand, Privatsammlung, Schweiz.
Foto: Peter Schälchli, Zürich
Im Mittelpunkt stehen Vallottons Landschaften, Stillleben und Aktdarstellungen – Bildgattungen, die anhand beispielhafter Gemälde von den Jugendjahren über die Nabis-Periode bis hin zum Spätwerk vorgestellt werden.
Félix Vallotton, Le mensonge │ Die Lüge, 1897, Holzschnitt auf Papier, Blatt 1 der Folge „Intimités“│„Innigkeit“, Privatsammlung, Schweiz
Foto: Peter Schälchli, Zürich
Besondere Aufmerksamkeit gilt Vallottons revolutionärer Holzschnittkunst. Mit radikaler Reduktion, starken Schwarz-Weiß-Kontrasten sowie einem neuartigen Einsatz von Linie und Fläche erneuerte er die gestalterischen Möglichkeiten dieser Technik grundlegend. Seine Grafiken zeigen einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Machtverhältnisse ebenso wie auf zwischenmenschliche Beziehungen.
Begleitend zu der Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen statt.
Mediathek
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